Übersichtskarte

mein Abschied :(

Montag, 05.05.2014

So ihr Lieben,

das hier wird mein letzter Blogeintrag sein, denn meine Reise nach Hause steht kurz bevor.

An diesem Punkt möchte ich mich bei all meinen Lesern, Kommentatoren und Mitreisenden bedanken – Teresa, Larissa, Vanessa, Meli, Rebekka, Stefan und alle anderen!!!! Es war eine super super Zeit mit euch.

Ein ganz besonderer Dank auch an Mama, die sich zu Hause um alles organisatorische gekümmert hat und mir so den Neuseelandaufenthalt erleichtert hat.

Für mich war es eine unvergessliche, schöne und erfahrungsreiche Zeit, die ich auf gar keinen Fall missen möchte. Ich habe hier so viel erlebt, erfahren und gelernt, worüber ich total froh bin. Ich werde Neuseeland also mit einem weinenden und einem lachenden Auge verlassen werden – Trauer, dass es vorbei ist und Vorfreude auf zu Hause.

So einen Auslandsaufenthalt kann ich nur jedem empfehlen.

Allen Personen, die sich noch weiter im Ausland aufhalten wünsche ich noch eine super Zeit, alles Gute und genießt die Tage und den Rest eurer Reise und kommt bitte irgendwann wieder gut und gesund zurück nach Hause.

An alle Personen zu Hause, wir werden uns bald sehen. Ich freue mich auf jeden Einzelnen von euch.

 

Bis bald in Deutschland! :)

Die letzten Tage Neuseeland...

Montag, 05.05.2014

Halli Hallo,

das hier wird jetzt wohl mein vorletzter Blogeintrag sein. Aber auch dieses Mal ist so einiges passiert. Meli ist ja da, da ist das ja klar.

Also was ich beim letzten Mal noch vergessen habe: Kurz bevor wir am Abel Tasman Kajak fahren gingen, haben wir noch Trockenübungen zum Paddeln gemacht, damit wir eben nicht nur aus den Armen, sondern aus dem ganzen Oberkörper paddeln. Und wir standen im Kreis, jeder fing an vorwärts zu paddeln, wollen ja anschließend auch vorwärts Kajak fahren, nur Meli nicht, die möchte wohl lieber rückwärts fahren und paddelte auch rückwärts :D:D

Die Überfahrt von der Süd- auf die Nordinsel war jetzt nicht ganz so spektakular. Wir sahen zwischendurch mal Delfine, aber hauptsächlich verbrachten wir die Fahrt mit Schlafen, weil wir sind ja schon um sechs Uhr morgens aufgesanden. Aber natürlich waren wir auch mal an Deck um ein paar Bilder zu machen.

Auf der Nordinsel kamen wir dann in Wellington, Neuseelands Hauptstadt und bekannte Stadt für schlechtes Wetter, an. Aber da die Stadt jetzt nicht das ist, was Neuseeland wirklich ausmacht, hatten wir dort nur ein paar Stunden Zeit eingeplant und deshalb fuhren wir auf den Mount Victoria Lookout um Wellington von oben zu sehen und anschließend gingen wir noch etwas im Botanischen Garten spazieren. Aber da der Herbst nicht gerade die Zeit für schöne Blumenbeete ist, war der Botanische Garten nicht mehr ganz so schön.

Nach Wellington fuhren wir am gleichen Tag noch nach Taupo. Dort kamen wir dann erst abends an und gingen nur noch kochen. Denn für den Tag darauf war auch schon die Zeit zum Aufstehen bekannt: 4:45Uhr. Wir hatten eine lange Wanderung durch den Tongariro National Park vor uns. Nämlich das Tongariro Alpine Crossing.

Ich hatte dieses Crossing ja im Januar schonmal mit Teresa gemacht und wusste so in etwa, was auf mich zukommt. Nämlich eine recht anstrengende lange Wanderung. Und so war es auch. Wir brauchten insgesamt sechs Stunden bis wir die 19,4 Kilometer auf und ab, am Schicksalsberg von „Herr der Ringe“ und an vielen Schwefelbecken vorbei, dauerhaft über Vulkangestein und in Gebieten von aktiven Vulkanen gemeistert hatten. Während des warten auf das Shuttle zurück nach Taupo schliefen wir dann auf der Wiese am Ende des Crossings in der Sonne.

Zurück in Taupo entspannten wir am Abend noch in den Hot Pools, den Pools mit dem Wasser, welches durch natürliche Weise erhitzt ist.

Am nächsten Tag dann, wollten wir eigentlich den Skydive machen, welcher aber wegen schlechtem Wetter abgesagt wurde. Mittags hatten wir dann aber ganz gutes Wetter und Sonnenschein für die Segeltour über Neuseelands größten See, den Lake Taupo, bis hin zu einem Maori Felsen mit eingemeißelten Symbolen.

Rotorua war dann unser nächster Stopp für endlich mal wieder zwei Nächte in einem Hostel. Für dort hatten wir Wasserrafting, eine Schafshow, einen Schwefelpark und den Besuch eines Maori Dorfs geplant:

Wasserrafting: Das war der absolute hammer. Es ging insgesamt drei Wasserfälle hinunter und darunter war der mit sieben Metern hohe Wasserfall, der höchste Wasserfall, den man auf der Welt mit einem gebuchten Wasserrafting runter fährt. Wasserrafting würde ich auf jeden Fall sofort wieder machen. Das hat wahnsinnig viel Spaß gemacht.

Schafshow: Die war total langweilig und schwachsinnig. Letztendlich wurden uns sechszehn verschiedene Schafsorten vorgestellt, es wurde ein Schaf auf der Bühne geschert und die Herdenhunde wurden uns gezeigt und dafür haben wir so viel Geld ausgegeben. Hätten wir das vorher gewusst.

Maori Dorf: Das war auf jeden Fall ein super Abend. Wir bekamen ganz viele Maori Tänze und auch einen Haka, einen Tanz mit Gesang, welcher von Stamm zu Stamm unterschiedliche ist und die Geschichte des Stammes erzählt. Dann sahen wir noch Glühwürmchen, lernten ein paar Wörter aus Maorisch, lernten etwas über das Maori Tattoo und bekamen ein super Abendessen mit Lamm und Chicken, verschiedenen Salaten, Süßkartoffeln,…und vier verschieden Nachtische.

Schwefelpark (Wai o Tapu): Dort besuchten wir ganz unterschiedliche Becken mit Schwefel drinnen. Mal richtige Seen, mal ausgetrocknet, mal orange, mal grün und mal blau. Ganz unterschiedlich. Außerdem sahen wir, wie ein Geysir explodiert.

Der nächste Halt war dann nur ein Nachmittag lang und war Mt Taranaki. Dort wanderten wir zwei Stunden etwas den Berg hinauf und da der Weg so matschig und rutschig war, flogen Meli und ich beide mal auf den Po. Bis auf einen großen blauen Fleck auf dem Po von Meli haben wir aber keinen Schaden von getragen.

An einem Tag besuchten wir dann noch Cape Reinga, den nördlichsten Punkt Neuseeland, hatten Spaß beim Sandboarden von riesigen Dünen und liefen den 90 Mile Beach entlang. Und am nächsten Tag stand für Meli der Skydive in der Nähe von Paihia an.

Unser letztes Wochenende verbrachten wir mit Lari und besuchten und bestiegen den Mount Maunganui, hatten ein leckeres Frühstück direkt am Strand, waren am Hot Water Beach und entspannten dort in einem selbst gebuddelten Loch im heißen Wasser und liefen zur Cathedrale Cove.

Ich schreibe euch jetzt hierzu nicht allzu viel, weil ich habe euch davon ja schonmal im August berichtet. Da war ich ja schonmal dort gewesen.

Die letzten Tage sind wir jetzt in Auckland und hier waren wir einen Tag im Zoo, ich habe mein erstes Rugbyspiel besucht, heute waren wir auf Waiheke Island, einer Insel nur vierzig Minuten mit der Fähre von Auckland erreichbar, auf der wir wandern waren.

Gerade eben haben wir dann unseren letzten Abend im Kino mit dem Film „The other woman“, bei euch wahrscheinlich eher unter „Schadenfreuden“ bekannt verbracht und haben uns außerdem noch Auckland von oben und bei Nacht vom Mt Eden angeschaut.

Jetzt sind wir zurück im Hostel, die Koffer sind gepackt und morgen stehen nur noch ein paar letzte kleine Erledigungen an. Und dann geht es auch schon in den Flieger, über Melbourne und Dubai zurück nach DEUTSCHLAND.

 

Bis schon in zwei Tage.

Eure Alina

Meli ist daaaa...

Donnerstag, 24.04.2014

Halli Hallo,

zuerst einmal muss ich mich entschuldigen, dass ich hier mal wieder keine Bilder habe. Alle Bilder sind noch auf der Kamera. Aber ich dachte mir, dann berichte ich euch einfach so ein bisschen von der Reise mit der Meli, die ja jetzt schon über eine Woche hier ist und gerade Halbzeit hat, und zeige euch dann die Bilder, wenn ich ganz bald wieder zu Hause bin.

Also nachdem ich von Picton, wo ich ja in einem Hostel gearbeite habe, nach Christchurch gefahren bin, kam auch schon Meli einen Tag später. Ich stellte mich also mit einem Plakat und ausgedruckten Bildern von „Meli wie sie leibt und lebt“ an den Flughafen um sie zu begrüßen.

Und da kam sie dann auch schon gleich aus der Tür heraus. Juhuuuuuu Meli ist da!!!!! Doch irgendwas stimmte nicht. Sie hatte nur einen Handgepäckrucksack dabei. Also das kann unmöglich Meli sein, über drei Wochen im Urlaub und nur so ein kleines Gepäckstück dabei. Das war nicht Meli. Da stimmte etwas nicht. Und so war es auch. Ihr Koffer wurde in Dubai beim Umsteigen vergessen und wir müssten nochmals am nächsten Tag um die gleiche Uhrzeit erscheinen. Na toll. Das brachte unseren Urlaubsplan also schon am ersten Tag aus dem Plan.

Für die erste Nacht hatten wir dann erstmal ein Hostel in Christchurch, zu welchem wir erstmal fuhren um unseren Plan zu überdenken und eine Lösung zu finden. Die hatten wir dann zum Glück recht schnell und deshalb konnten wir wenigstens noch etwas unternehmen. Wir fuhren also in ein nahe gelegenes Kaufhaus, vergleichbar mit dem ECE und Meli ließ sich dann zuerst einmal ein Piercing stechen :) das doch super, nichtmal vier Stunden in Neuseeland und schon ein Piercing. Anschließend schlenderten wir dann noch durch die Lädchen.

An Meli´s zweiten Neuseelandtag ging es morgens recht früh los. Wir fuhren den Arthur´s Pass hinein bis zu der Höhle. Ich machte die Höhlenwanderung also zum dritten mal. Aber zum ersten Mal habe ich meine Kamera mitgenommen. Und wegen des ständigen Bilder machen dauerte die Tour auch etwas länger und wir kamen erst nach über einer Stunde zurück. Mittags fuhren wir dann wieder mal zum Flughafen und zum Glück war es kein Problem und nach gerade mal fünf Minuten kam auch schon Meli´s Koffer.

Jetzt konnte die Reise also richtig los gehen:

In Lake Tekapo hatten wir leider kein Glück mit dem Sternenhimmel und am Mount Cook hatten wir weder Glück mit dem Wetter noch mit dem Auto. Denn nachdem wir etwas auf Wetterbesserung gewartet haben, es schüttete wie aus Eimern, hatten wir beschlossen, den Mount Cook nochmals von der Westküste anzufahren und weiter Richtung Dunedin und der steilsten Straße der Welt zu fahren. Doch das Auto sprang nicht an. Wir härten nur ein Klack Klack Klack. Also riefen wir die Versicherung an und nach zwei Stunden kam dann die Hilfe. Die Batterie war zu alt und musste ausgetauscht werden. Also ging es erstmal noch zu einer Werkstatt. Zum Glück war wenigstens die auch auf dem Weg, den wir sowieso gefahren wären.

Auto wieder einsatzbereit ging es weiter nach Dunedin und anschließend in den Catlins Wasserfälle, Seelöwen, einen Pinguin, Leuchtturm, Aussichtspunkte, Seen, südlichster Punkt der Südinsel und noch einige weitere Sehenswerten Dinge anschauen.

Danach stand dann in Milford Sounds die Bootstour an, in der wir neben der prächtigen Landschaft auch ganz viele Seerobben und einige Delfine, die ein Weilchen vor unserem Boot hersprangen, sahen.

Nach Milford Sounds verbrachten wir einen Tag in Queenstown. Dort kauften wir Souvenirs, aßen Meli´s ersten Scone, fuhren auf den Berg und in einer hammer Kulisse Luge, was so ähnlich ist wie Bob Bahn. Außerdem hatten wir eine Bootsfahrt, weil ich die aus versehen gebucht hatte und wir gönnten uns eine teure, aber sehr spaßige Stunde Jetboot fahren auf dem See und Fluss. Juhhuuuuu.

In Wanaka, dem nächsten Stopp wanderten wir eine Stunde dauerhaft vergaufwärts, bis wir an einem Aussichtspunkt ankamen, von dem wir aus einen guten Blick auf einen Gletscher auf dem Nebenberg hatte und am Nachmittag fuhren wir dann nochmals zum Mount Cook. Dieses Mal war zumindest das Wetter etwas besser und wir konnten sogar zweieinhalb Stunden wandern gehen und sahen die Hooker Valley, wanderten über drei Hängebrücken, mussten wegen Neubau des Weges über Steine klettern,….Nur zwischendurch fing es mal kurz an zu regnen. Aber die Spitze vom Mount Cook war natürlich trotzdem in den Wolken verschwunden. Aber besser als das letzte Mal, denn damals hatten wir nichtmal den Ansatz des Berges gesehen. So nebelig war damals gewesen. Also war es ganz gut, dass wir diesen Umweg auf uns genommen hatten.

Am nächsten Tag haben wir dann wieder mehrer kleine Dinge gesehen:

-          Lake Mathesen, der bekannte Spiegelsee

-          Meinen ersten lebenden Kiwi in einer Art Museum

-          Wir durften Aale füttern

-          Schauten uns eine Glasbläserei an

-          Sahen einen Fluss mit milchig blauem Wasser und gingen dort etwas laufen

-          Schauten uns bei Nacht Glühwürmchen an

-          Und gingen natürlich für Meli in einen Greenstone Shop

Am nächsten Tag ging die Fahrt dann weiter durch Punakaiki und die Pancake Rocks. Das sind Felsen, die in Küstennähe im Meer stehen und geschichtet sind und somit aussehen wie gestapelte Pfannkuchen. Daher auch der Name. Danach haben wir dann in der Nähe von Westport eine Seerobbenkolonie besucht und dort hat sich wegen der Ebbe wie ein kleiner Pool in den Felsen gebildet und darin haben dann die circa vier Monate alte Robbenkinder gespielt, wie kleine Kinder in einem Planschbecken. Ansonsten fuhren wir an diesem Tag fast nur noch, außer eben einem kleinen Stopp am Lake Rotorua. Allerdings nur zum Bilder machen. Und am frühen Abend kamen wir dann in Kaiteriteri an. Dort hatten wir dann endlich auch mal ein bisschen Zeit zum Relaxen ehe wir uns das Abendessen kochten.

Und dann stand eines der Highlights finde ich zumindest an. Der Abel Tasman Track. Von Kaiteriteri fuhren wir morgens nur noch ein kleines Stückchen bis Marahau, dem Beginn des Abel Tasman National Park. Den Tag verbrachten wir dann halb wandernd an der Küste entlang und halb mit dem Kajak auf dem Boot. Und das Kajak fahren hat erstaunlich gut mit Meli und mir in einem Boot geklappt. Wenn ich da so an unseren kleinen Urlaub bei Günter und Iris denke und dem Bootfahren, da hatte ich vorher ja wirklich ein wenig Angst. Ich glaube Günter und Iris, ihr könnt mich da verstehen. Aber wir sind nicht gekenntert :).

Auf jeden Fall habe ich den Track ja ein zweites Mal gemacht, aber ich habe ich trotzdem nochmal total genossen. Wir hatten richtiges Sommerwetter, haben wieder Robben spielen, hüpfen und schwimmen gesehen, hatten Rast an einem kleinen Einsamen Strand und konnten die Kajak fahrt so richtig ohne Hektik genießen.

Nach dem Trip haben wir dann abends noch in Nelson den Mittelpunkt von Neuseeland bestiegen und gesehen und heute haben wir uns einen eher gemütlichen Tag gemacht. Durch die Läden schlendern in Blenheim, Ohrringe stechen lassen, Aussichtspunkte besuchen, am Hafen spazieren gehen und Steine/Muscheln sammeln in Picton.

Im Moment sitze ich gerade wieder in dem Hostel, in dem ich bis vor zehn Tagen noch selbst gearbeitet habe. Ich genieße es zurück zu sein – aber ja nur für eine Nacht.

Morgen geht es dann ganz früh, nämlich um sechs Uhr raus aus den Federn und mit der Fähre ab auf die Nordinsel. Und dort geht die Reise dann weiter…

In 13 Tagen bin ich dann auch schon wieder zurück in Deutschland.

 

Bis dahin, bzw bestimmt schon bis früher, nämlich wenn ich euch von dem zweiten Teil der Reise mit Meli berichte,…

Eure Alina

Back in New Zealand, Wwofen ganz alleine :)

Freitag, 11.04.2014

 Hallo Hallo,

Das ging jetzt doch ziemlich schnell oder? Hätte nicht gedacht, dass ich euch so schnell wieder Lesestoff gebe.

In diesem Eintrag werdet ihr nur ganz ganz wenige Bilder vorfinden. Der Grund: ich habe mir die noch nicht von Lari´s Speicherkarte (die ja immer die ganz tollen Bilder schießt) runtergezogen. Aber von den meisten Orten ohne Bilder habe ich euch schonmal berichtet.

Als wir von Australien zurück waren, stand ein Tag später erstmal die Verabschiedung von Vanessa an, die erstmal mit Lena (mit der habe ich Weihnachten gefeiert) weiterreist, denn nur ein Tag später landeten Rebekka und Stefan. Und mit denen ging die Reise für mich erstmal weiter.

Wir besuchten Mount Cook, Lake Tekapo mit dem schönen Sternenhimmel und im Anschluss sollte es nach Milford Sounds gehen. Doch wir hatten die Zeit etwas falsch berechnet und schafften es nicht zu unserer gebuchten Bootstour, weshalb wir diese auf den nächsten Tag verschoben.

Als wir dann gerade hinfahren wollten, kam uns leider ein platter Reifen in die Quere, weshalb die Bootstour freundlicherweise nochmals wechseln konnten.

So gingen wir also nachdem der Reifen gewechselt war aufs Boot und genossen die Tour bei strahlendem Sonnenschein. Am Tag zuvor hätten wir mit Regen zu kämpfen gehabt, weshalb es eigentlich ganz gut war, dass wir verschieben mussten. Aber der Platten hätte dann wirklich nicht sein müssen.

Letztendlich wurde der Reifen dann in Wanaka erst richtig gewechelt und zwischendurch waren wir aber noch in Queenstown…endlich mal wieder „Fergburger“ essen :). Die Wanderung auf den Berg mussten wir leider ausfallen lassen wegen zu wenig Zeit. Statt dessen nahmen wir dann aber die Gondel nach oben und schauten auf der Bergspitze Paraglider beim Start zu.

Bisher hatten wir ja Dinge gemacht, die Lari und ich schon gesehen haben. Aber in Wanaka entschlossen wir uns für eine Wanderung, die auch wir noch nicht gemacht hatten. Um zum Start der Wanderung zu kommen fuhren wir erstmal einen ewig langen Weg entlang und mussten auch immer wieder durch einen Fluss fahren oder verscheuchten die Kühe von der Straße, die immer meinten sie müssen vor unser Auto rennen. Die Wanderung ging dann hauptsächlich Bergaufwärts und am Ende hatten wir einen sehr schönen Blick auf viele kleine Wasserfälle die von einem Gletscher, auf einem Nachbarsberg, entstanden. Nach einem kleinen Picknick ging dann der Weg, dieses Mal einfacher, Bergab zurück zum Auto.

Nach Wanaka hatten wir dann ziemlich viel zu fahren, ehe wir nach einem kleinen Stopp in Hokitika am Arthur´s Pass ankamen. Dort liefen wir zu viert durch die Höhle, die Lari und ich schonmal gemacht hatten und total gut fanden Und ich glaube Stefan und Rebekka hat es auch gefallen.

Da es schon kurz vor dem dunkel werden war, beschlossen wir auf dem Parkplatz der Höhle Nudeln mit Tomatensauce auf dem Gaskocher zu kochen. Doch f***, wir hatten kein Feuerzeug. Zum Glück kam ein Auto zur Pinkelpause vorbei und diese schenkten uns dann sogar eine ganze Schachtel Streichhölzer. Das Abendessen war also gerettet. :)

Am nächsten Tag liefen wir noch zu einem schönen Wasserfall, ehe wir dann weitere fünf Stunden im Auto saßen um nach Kaiteriteri zu fahren, dem Anfang des Abel Tasman Tracks.

Für Lari, Rebekka und Stefan stand am nächsten Tag ein Tagestrip durch den Abel Tasman National Park an mit laufen und Kajak fahren. Aber weil ich den gleichen Track schon mit Teresa gemacht habe, ich ihn voraussichtlich nochmal mit Meli machen werde und er dann doch nicht so günstig war, entschloss ich mich gegen den Trip und verbrachte den Tag in Marahau am Strand und lief auch noch ein Stück den Abel Tasman Track (ein Great Walk für 3-5 Tage) rein und wieder raus. Was sich total gelohnt hat. Und am Abend holte ich die anderen drei wieder ab.Abel Tasman Track Abel Tasman Track Abel Tasman Track Abel Tasman Track Abel Tasman Track

Auf der Suche nach einem Campingplatz in Nelson fingen dann die Bremsen von Lari´s Van an zu quietschen. Das gleiche Geräusch wie damals beim Audi von Teresa und mir. Wir wussten gleich, die Bremsblöcke mussten erneuert werden. Da es jedoch schon zu spät war, mussten wir bis zum nächsten Morgen warten.

Während das Auto dann in der Werkstatt war, liefen wir durch Nelson und auf einen Berg um Neuseelands Mittelpunkt zu sehen und Aussicht über Nelson und den Hafen zu haben. Sehr schöner Lookout. Auf dem Weg nach Picton fuhren wir dann noch über Blenheim, wo ich Lebensmittel für die nächsten zwei Wochen einkaufte und wo Rebekka sich einen Piercing stechen ließ.

Am späten Nachmittag kamen wir dann in Picton in der Sequoia Lodge an. Rebekka, Lari und Stefan wollten hier eine Nacht verbringen und am nächsten Tag dann die Fähre auf die Nordinsel nehmen und für mich war die Sequoia Lodge meine siebte Wwoofingstelle und mein erstes Hostel zum Wwoofen.

Aber bevor es am nächsten Morgen mit Arbeiten weiterging, gönnten Lari, Rebekka, Stefan und ich uns noch ein letztes gemeinsames Abendessen in einem Restaurant in Picton. Leckere Pizza….

Und jetzt bin ich also seit knapp zwei Wochen hier in Picton. Ich muss jeden Tag zweieinhalb Stunden arbeiten und bekomme dafür das Frühstück und die Unterkunft umsonst. Eigentlich ganz gut. Außerdem sind hier noch einige andere Wwoofer, die das gleich wie ich machen und das macht das ganze auch lustig und wir sitzen oft abends oder auch den ganzen Nachmittag zusammen und haben eine lustige Zeit. Zwischendurch war ich dann auch mal in der Stadt, Wandern,….oder in der Hängematte mit einem Buch chillen. :)Sequoia Lodge - Fernsehraum Sequoia Lodge Sequoia Lodge - mein Entspannungsort :) Sequoia Lodge - unser Zimmer Picton am Strand Picton Sequoia Lodge Wwoofer Dinner Das letzte Bild sind die Wwoofer der ersten Woche hier. Einmal in der Woche bekommen wir vom Hostel 30 Dollar und können uns davon ein gemeinsames Abendessen machen. Für über zehn Leute sind 30 Dollar zwar wirklich sehr sehr wenig, aber wenn jeder noch eine Kleinigkeit drauf legt geht´s. In der ersten Woche waren wir dann mexikanisch unterwegs und haben Nachos mit Gemüse und Käse überbacken, mit deutschem selbstgebackenem Brot und Kräuterbutter gemacht. In der nächsten Woche gab es Reis mit einer vielfältigen Gemüsepanne au indische Art mit Curry und gerade erst gestern gab es das dritte mal Pizza. Alles drei war sehr sehr lecker. 

Ist ja jetzt hier meine erste Zeit eigentlich, in der ich alleine unterwegs bin, also wenn man das alleine nennen kann, sind ja immer Leute um einen herum. Ich war doch etwas aufgeregt, weil ich ja auch nicht wusste, was so auf mich zukommt. Aber ich genieße hier die Zeit. Außer arbeiten nichts machen zu müssen auf was man keine Lust hat und auch mal einfach nur zu entspannen.

Ich muss jetzt noch einen Tage hier arbeiten und im Anschluss fahre ich nach Christchurch und dann kommt auch schon die Meli und mit ihr beginnt mein letzter Part der Reise.

Ist ein echt komisches Gefühl. Bald geht es nach Hause, die Zeit in Neuseeland und somit auch im Ausland ist erstmal zu Ende. Der Alltag wird wieder einkehren. Schule, Arbeiten,…. Ich bin gespannt drauf, aber werde das Reiseleben und Neuseeland vermissen, da bin ich mir sicher.

 

Auf den Bildern vom nächsten Eintrag werdet ihr dann auch Meli finden…juhuuuuuu….ich freu mich total auf dich.

 

Liebst Grüße von Neuseeland (im Moment regnet es seit drei Tagen, deshalb habe ich auch Zeit zum Blogeintrag schreiben :))

Eure Alina :*

 

PS: In weniger als einem Monat bin ich zurück in Deutschland!

Australia!!!!!

Mittwoch, 09.04.2014

Halli Hallo,           

jetzt habe ich es endlich mal geschafft und sitze hier gerade in Picton draußen bei voll dem schönen Wetter, welches ich sehr genieße und fange mal an mit dem Blog aufholen. Ist ja auch schon echt lange her, seit ich das letzte mal was geschrieben habe. Von daher wurde es auch wirklich mal Zeit.Magnetic Island

Ich werde mal anfangen euch von den dreieinhalb Wochen Australien zu berichten. Also zumindest wenn mir noch alles einfällt, weil dort haben wir soo viel erlebt, und ich muss sogar noch einige Tage Reisetagebuch von dort nachholen. Aber ich möchte euch ja erstmal etwas Lesestoff geben :)

Am 20. Februar sind also Lari, Vanessa und ich morgens sehr sehr früh aufgestanden um uns von Lena und Nik (mit denen haben wir Weihnachten verbracht und die hatten Lari und Vanessas Auto während unserer Australienzeit) zum Flughafen fahren zu lassen. Wir waren alle noch sehr müde, aber ich war eigentlich hauptsächlicher eher gespannt auf Australien. Wie wird es werden?

Von Christchurch flogen wir also nach Melbourne. MelbourneUnd so ziemlich das Erste was wir dort machten war, dass Lari sich einen Piercing am Ohr stechen lassen hat :). Aber das war natürlich nicht alles von Melbourne. Wir suchten die unterschiedlichen Gassen auf, in denen die kompletten Hauswände rechts und links voll mit Graffiti Kunst besprüht waren und dort konnten wir auch immer wieder Sprayern zuschauen, wie sie neue Bilder sprühten. War alles sehr, sehr bunt und schön durchzulaufen.MelbourneMelbourne MelbourneMelbourneWährend wir also immer wieder neue Gassen suchten, die man übrigens gerne mal übersah, weil sie gerade mal einen Meter breit waren oder so, hörten wir einem Musiker zu, der auf der Straße spielte. Bei dem stellte sich dann später auch heraus, dass er eine CD in Berlin aufgenommen hatte und sogar ein bisschen Deutsch kann. Kommt aber ursprünglich glaube ich aus England :).Melbourne

Für den Lebensmittelkauf hat Melbourne den bekannten Viktoria Markt. Dort bekommt man alle möglichen Arten von frischem Obst und Gemüse, aber auch Brote, Fisch, Wurst, Käse,...Melbourne

So wie es in London den London Square gibt, gibt es auch in Melbourne ein Riesenrad, welches ganz einfach „Melbourne Star“ genannt wird. Auch wenn es wirklich ziemlich teuer war, gönnten wir uns eine Fahrt und konnten in der dreißig minütigen Fahrt einen hammer Ausblick über ganz Melbourne genießen.Melbourne StarMelbourne Star

Von Melbourn aus hatten wir außerdem dann noch einen Tagestrip über die Great Ocean Road gebucht. Dort sahen wir dann die „12 Apostel“Great Ocean RoadGreat Ocean RoadGreat Ocean Road Great Ocean Road Great Ocean Road,das sind die riesen Felsen, die aus dem Meer ragen und eigentlich nicht mal mehr 12 sind und wohl auch noch nie waren, aber woher der Name dann kommt ist unbekannt :). Außerdem besuchten wir ein altes Schiffswrack, einen LeuchtturmGreat Ocean Road, mehrere Strände und Buchten, bekamen Mittagessen in einem süßen kleinen Café auf dem Weg und sahen wild lebende Koalas, denn wir durch fuhren ein Stück vom Wald in dem die Koalas lebenGreat Ocean Road und konnten dort dann eine Koala Mama mit ihrem kleinen Koala beobachten und natürlich noch ganz viele andere Koalas schlafend am Baum hängen. (Koalas schlafen 20 Stunden am Tag und die restlichen vier Stunden fressen sie :)). Außerdem sahen wir gegen Ende der Tour dann nochmal einen Koala, der auf einem Rastplatz am Rande der Straße im Baum hing und so natürlich die Aufmerksamkeit von sämtlichen Reisenden auf sich zog und jeder mit der Kamera um ihn herum stand. 

So das war so das grobe von Melbourne. Eine blöde Sache ist uns aber passiert. Lari ist ja der Fotograf und plötzlich, mitten in Melbourne funktioniert die Speicherkarte nicht mehr und die Kamera zeigt Formatieren an. Da die ganzen Bilder vom Flug und von der Great Ocean Road auf der Speicherkarte waren, gingen wir dann gleich mal in einen Kameraladen um dort die Bilder sichern zu lassen bevor die Karte sich zurücksetzt. Doch damit hatten wir erstmal pech, denn die Bildsicherung würde erst in zwei Tagen gemacht werden können und da wären wir ja gar nicht mehr in der Stadt gewesen. An unserer letzten Australienstation haben wir dann nochmals die Karte in ein Kamerageschäft gebracht und die haben die Sicherung dann auch versucht, hat aber nicht geklappt. Deshalb gibt es nicht ganz so viele Bilder von den ersten Tagen. Zum Glück hat Vanessa aber zumindest ein paar mit ihrem Handy gemacht.

Von Melbourne ging es dann mit einer Nachtfahrt im Bus, die um die 12 Stunden dauerte nachSydney. Ich glaube auf Sydney hatte ich mich am Meisten gefreut. Ich muss sagen, ich finde es ist eine Stadt mit klar, ihren Highlights wie das Opera House etc. Und diese Highlights sind auch super, aber von der Stadt hatte ich mir persönlich ein bisschen mehr erwartet. Aber ich war ja auch nur zwei Tage dort. Also haben wahrscheinlich andere eine ganz andere Meinung über Sydney.

In Sydney haben wir dann mit einem „Hop on Hop off“ Bus die Sightseeingtour gemacht. Wir sind dann immer an den Plätzen ausgestiegen, an denen es uns gefallen hat zum Bilder machen. Das waren u.a. das Opera House mit der Harbour Bridge im Hintergrund und der Bondi Beach, der bekannteste und man sagt der schönste Strand in Sydney. Der Platz vor dem Opera House war völlig überfüllt und fotografierenden Touris, aber wir bekamen trotzdem schöne Bilder hin. SydneySydneySydneySydney - Opera HouseSydneySydneySydneySydneySydney - Harbour BridgeSydney

Abends waren wir dann sogar nochmal am Opera House um schöne Bilder bei Nacht zu bekommen.Sydney bei Nacht 

Am Bondi Beach nahmen wir uns etwas Zeit und legten uns an den Strand und genossen das warme Wetter. Ach vom Wetter habe ich ganz vergessen zu berichten.

Als wir in Melbourne angekommen waren, mussten wir die ersten Tage erstmal mit langer Hose, Pulli und Regenjacke rumlaufen, weil es wirklich arschkalt war. Und wir hatten schon Angst, dass das Wetter so bleiben würde, denn wir hatten alle nur eine lange Hose dabei, weil wir auf Hitze eingestellt waren und dann hätten wir noch Shoppen gehen müssen. Aber ab Sydney hatten wir dann eigentlich nur heiße Tage mit zwischendurch mal bisschen Regen, was ja in der Regenzeit normal ist. :)

Neben den Sightseeing Highlights in Sydney haben wir auch noch eine Tagestour in die Blue Mountains gemacht. Dort haben wir Stopps im Nationalpark, an Wasserfällen, Aussichtspunkten, bei den bekannten drei Schwestern und wie in einer Valley gemacht. Wir konnten immer etwas herum laufen, Bilder mache, die Aussicht genießen etc. Die Blue Mountains werden so genannt, weil die Wälder richtig Blau aussehen.Blue MountainsBlue MountainsBlue MountainsBlue Mountains

Von Sydney aus ging es dann wieder mit dem Bus über Nacht nach Byron Bay. Byron Bay ist richtig bekannt für seine Surfszenerie. Und dort hatten wir dann auch gleich mal am Tag unserer Ankunft am Nachmittag Surfstunden. Und ich kann nur sagen. Surfen ist verdammt schwierig und echt anstrengend, aber es macht sooo viel Spaß. Hätte ich nicht gedacht, dass ich es sooo mögen werde. Zu beginn haben wir erstmal ein paar Dehn- und Trockenübungen gemacht und dann ginge s auch schon ziemlich schnell ins Wasser. Wir durften dann ganz oft selbst versuchen ins Stehen zu kommen. Natürlich fand man die Meisten, und so auch mich, häufiger vom Brett heruntergefallen im Wasser, als auf dem Brett stehen, aber ich habe es dann trotzdem auch hin und wieder geschafft zu stehen. Unsere Trainer haben uns immer wieder geholfen indem sie uns Tipps gegeben oder einfach nur das Board gehalten haben. Und weil es so lustig war und Spaß machte, wollten wir eigentlich gar nicht damit aufhören, aber die Zeit verflog natürlich wie im Flug und unsere Kräfte ließen so nach und nach nach und wir wurden auch schon wieder zurück zu den Hostels gebracht.

An unserem zweiten Tag in Byron Bay machten wir recht spontan einen Tagesausflug nach Nimbin, die Kifferhauptstadt Australiens. Das ist echt ein total crazy Dorf. Wir sind einmal in eine Kunstgallery gegangen und während wir uns so die Bilder anschauten kam gleich die Eigentümerin und wollte uns Cookies verkaufen. Und so war es dann auch in ganz vielen anderen Geschäften. Jeder doch so kleine Laden hatte eine Hintertür in die immer wieder Verkäufer und Käufer verschwanden….was es da wohl immer gab? :) Also Nimbin ist ein totales Hippie Dorf und ganz entspannt dort mal durchzuschlendern und für den der Kiffen will...ganz einfach dort :)Nimbin NimbinNimbin   

Nächster Halt war dann am Rainbow Beach, von wo aus wir auf einen drei Tagestrip auf Fraser Island fuhren. Wir waren eine gesamtgruppe von um die dreißig Leute verteilt auf vier Autos und hatten einen Leader dabei. Um auf Fraser Island zu kommen mussten wir dann erstmal die Fähre für vielleicht fünfzehn Minuten nehmen. Und dann ging das Abendteuer los. Wir durften alle mal mit den Autos im Sand fahren, was echt total Spaß machte und manche auch stecken blieben, aber wir standen ja immer mit dem Leader im anderen Auto über Funk in Kontakt J (ich bin übrigens nicht stecken geblieben, dass das gleich mal klar ist :) Die Tage auf Fraser bestanden darin, dass wir die eine Seite der Insel mit den Autos erkundigten, auch mal ins Landesinnere fuhren und auf dem Weg immer wieder Halt an Seen, Champagnerpools, Aussichtspunkten etc machten. So konnten wir einmal in einem Süßwasser See baden, welcher so klar war wie das Meer auf Fiji und der Sand als Haarspülung oder als Peeling für die Haut diente. An einem anderen See lebten diese kleinen Fischchen die die Hornhaut von den Füßen knabberten. Jetzt weiß ich auch, warum ich mir das nie im Urlaub gegönnt habe, jetzt hatte ich es umsonst. In diesem See lebten übrigens auch kleine Haie, allerdings für Menschen ungefährlich…puuuh – erleichtert. Dann waren wir noch in den Champagnerpools und somit nur durch eine Felswand von den Haien neben uns im Meer getrennt. Und am letzten Tag gab es dann noch eine Wasserschlacht in einem Fluss als Abkühlung so kurz vor dem zurück fahren.Fraser Island Fraser Island Fraser IslandFraser Island - DingoFraser IslandFraser IslandFraser IslandFraser IslandFraser Island - Champagner PoolsFraser IslandFraser Island 

Die Nächte auf Fraser Island haben wir in einem großen Camp verbracht. In diesem Camp waren noch ganz viele andere Gruppen untergebracht und wir waren durch den Zaun der um das Camp gebaut worden war von den Dingos geschützt. Dingos sind so eine Art wilder Hunde die auf der Insel leben. Wenn man in einer Gruppe ist, machen die Dingo´s einem nichts, aber alleine sollte man denen nicht unbedingt begegnen.

Bevor wir auf Fraser Island gefahren sind, haben wir in einer achtergruppe immer einen Essensplan für die folgenden drei Tage bekommen und die Lebensmittel, die wir zum Zubereiten brauchen. Somit mussten wir dann alle selbst schauen, dass wir das richtige kochten und eben auch dass uns das Essen bis zum Ende reicht.

Also Fraser Island war auf jeden Fall der hammer. Wir hatten eine total lustige und multikulturelle Gruppe und hatten wir Spaß zusammen, beim Baden, Kochen, Feiern, Fahren und bei der WasserschlachtJ

Da wir nach der Fraser Island Tour noch zwei Nächte im Hostel hatten machten wir uns an einem Nachmittag mit Larissa aus der Schweiz zu den Sanddünen zum Sandboarden, was mega lustig war. SandboardingSandboardingRainbow Beach

Und nur wenige Tage nach dieser drei Tages Tour auf Fraser Island stand auch schon wieder eine drei Tages Segeltour auf die Whitsundays an. Aber vorher haben wir mitten in Australien ganz unerwartet Waldbronn getroffen:

Wir sind gerade von Fraser Island zurück gekommen und wollte unsere Zimmer im Hostel neu beziehen und laufen am Pool vorbei und da kommt uns Busenbach entgegen: Katharina Kunz. Das war echt ein total lustiger Zufall. Wir hatten uns zwar vorher mal bei ihr über Australien erkundigt und im Facebook geschrieben, aber wir wussten voneinander die Route nicht und deshalb erstmal total überrascht sie getroffen zu haben.

Um die Whitsundays zu besuchen ging es für uns auf ein Segelboot für zwei Nächte. Ein weiter geiler Ausflug. Wirklich. Besuch der Whitsundays, weißer Strand, türkisfarbenes Meer, Great Barrier Reef mit Schnorcheln und Tauchen, Wasserspiele, das Beste Essen auf dem Boot seit einigen Wochen, wahrscheinlich sogar Monaten, und ganz ganz ganz viel Spaß. Die Crew war super lustig drauf, wir konnten mehrfach baden gehen und wie schon erwähnt war ich auch am Great Barrier Reef tauchen. Wooow!!! Hatten uns vorher auch eine Unterwasserkamera gekauft, allerdings kann ich euch keine Bilder hochladen, weil die sich nur auf einer CD befinden und mein Laptop die CD nicht erkennt. Aber ihr könnt sie dann irgendwann zu Gesicht bekommen. Wir sind dann immer zu dritt mit einer der Crew (Ayleen), die schon in sämtlichen Orten und Meeren dieser Welt tauchen war, unter Wasser gegangen und wir haben sogar einen circa eineinhalb Meter langen Hai gesehen, der an uns vorbei geschwommen ist. Da schlägt gleich mal das Herz etwas schneller :)Whitsunday SailingWhitsunday Sailing - CrewWhitsunday Sailing - SchlafplatzWhitsunday SailingWhitsundayWhitsundayWhitsunday Sailing - TauchenWhitsunday SailingWhitsunday Sailing

Leider war das Wetter ziemlich raff und die Wellen nicht gerade klein, sodass Lari und ich eigentlich die ganzen Fahrten mit Übelkeit zu kämpfen hatten. Aber immerhin hatten wir Tabletten dabei, die zumindest etwas halfen.

Abends nach dem Abendessen saßen wir dann immer draußen auf dem Deck und konnten die Sternen beobachten, die anderen kennen lernen,…..

Wieder zurück auf dem Festland konnten wir dann noch ein bisschen entspannen und wir hatten eine kostenlose Didscheridoo StundeDidscheridoo Lesons, ehe es mit dem Bus weiter ging und wir zwei Übernachtungen auf Magnetic Island hatten. Magnetic Island wird durch eine einstündige Fahrt mit der Fähre erreicht. Auf Magnetic Island konnten wir dann eigentlich machen was wir wollten. Wir wanderten ein bisschen (für große Wanderungen war es viel viel zu heiß und schwül), liefen auf einen Aussichtspunkt, und das Beste wir besuchten eine Koala Sanctuary. Dort konnten wir zum einen Bilder mit Schildkröten, Papageien ähnliche Vögel, Reptilien wie kleinen Krokodilen, Schlangen und das Highlight, mit einem Koala machen. Juhuuuu, das war etwas, was ich unbedingt machen wollte. Und es wurde wahr. Dieser Ausflug in die Sanctuary hatte sich auf alle Fälle gelohnt.Magnetic IslandMagnetic Island - KrokodilMagnetic IslandMagnetic IslandMagnetic Island - KoalaaaaMagnetic IslandMagnetic IslandMagnetic Island  Magnetic Island

Nach Magnetic Island kam dann auch schon unser vorletzter Stopp: Cairns.

Also Cairns selbst finde ich nicht gerade so der Renner, aber von dort kann man total viele Ausflüge machen. Einen Tagesausflug machten wir dann zum Cape Tribulation:     zu Aussichtspunkten, Stränden, Regenwald und dem Besten Eis, welches ich in Australien gegessen habe. Und zwar waren das keine Eiskugeln wie wir es kennen und nicht so süß schmeckendes Eis, sondern dort wurden die Früchte zu Eis verarbeitet, die gerade wuchsen. So gab es Banane, Rhababer, Mango, …. Und das Eis schmeckte so richtig nach der Frucht die drin war und war somit auch nicht so Cremig wie das deutsche Eis. Super lecker. Außerdem hatten wir in der Tour eine Bootsfahrt inbegriffen, auf der wir uns auf die Suche nach frei lebenden Krokodilen machten. Wir fanden ein ein paar Tage altes, drei und fünf Jahre alte Krokodile vor. Waren noch recht klein. Schade, wollte eigentlich so ein richtiges, ausgewachsenes sehen….Cape Tribulation - KrokodilCape Tribulation - KrokodilCape Tribulation

Eine weitere Tour von Cainrs aus machten wir mit Uncle Brians. Vorher hieß es immer, das soll die Beste Tour sein die es gibt und das war sie, zweifelsfrei. Wir hatten an dem Tag so viel Spaß, haben so viel erlebt und gleichzeitig auch einiges gelernt.Uncle Brian´s Tour

-          Wir liefen durch einen Regenwald und lernten dort eine der giftigsten Pflanzen kennen. Berührt man diese Pflanze kann mit bis zu 18 Monate schmerzende und juckende Haut und kann eigentlich nichts dagegen unternehmen.

-          Wir hatten glaube ich vier Gelegenheiten zum Baden und da war alles dabei, Fluss, See, Wasserfall. Das Wasser war zwar immer a****kalt, aber total klar und an jeder Badestelle gab es etwas Besonderes. Einmal eine natürliche Wasserrutsche über Steine, einmal einen Stein als Sprungbrett,….Uncle Brian´s TourUncle Brian´s Tour

-          Falls euch der Wasserfall von der Herbal Essences Werbung etwas sagt, vor dem das Model die Haare nach hinten schwingen lässt und somit einen Wasserkreis in der Luft bildet, genau dort waren wir auch und haben das gleiche gemacht. Oder zumindest versucht JHerbal Essences WerbungUncle Brian´s Tour

-          Auf den Fahrten zwischen den Attraktionen gab es dann meist eine Beschäftigung: die Musik die gespielt wurde, wurde immer genau auf die kommende Attraktion abgestimmt und passte zu einer Geschichte, die uns vorher erzählt wurde oder falls das mal nicht der Fall war, war sie gut zum Feiern. Außerdem spielten wir auf längeren Fahrten immer irgendwelche Spielchen wie Streichholz zwischen die Lippen klemmen und einen kleinen Ring von einer Person zur nächsten und somit durch den ganzen Kleinbus durch, oder das beste, zumindest fand ich: wir bekamen Farben für die Scheiben und konnten uns dort verkünsteln oder Galgenmännchen spielen. So vergingen die Fahrten zwischendurch immer wie im Flug und man spürte auch das ganze kurvige gefahren nicht ganz so stark.Uncle Brian´s Tour - Spiele

Auf jeden Fall eine Tour, die jeder machen sollte, der mal nach Australien geht. DER ABSOLUTE HAMMER!!!!

In Cairns selbst haben wir dann noch zufällig ein paar getroffen mit denen wir auf schon auf Fraser Island gewesen sind und mit denen wir dann mal einen Tag lang zusammen in der Stadt unterwegs ware….

Und dann ging es auch schon mit dem Flugzeug nach Brisbane. Dort hatten wir zwar nur einen Tag, aber das war genug Zeit um die Stadt anzuschauen, im Park entlangzulaufen und zu sitzen, nochmals Katharina Kunz über den Weg zu laufen J auch mal wieder nicht gewusst vorher, dass sie auch dort ist zur gleichen Zeit, und den Musikern in der Stadt zuzuhören und Leute beobachten :) die meisten davon echt crazy.Brisbane Brisbane Brisbane Brisbane Riesenrad 

Nach einem Tag in Brisbane waren dann auch schon die 25 Tage Australien vorbei. Das ging wahnsinnig schnell.

Australien hat sich für mich so richtig wie Urlaub angefühlt. Sämtliche Trips gemacht, nicht ganz so stark aufs Geld geachtete wie in Neuseeland, alles mögliche gesehen. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Und wir sind keiner frei laufender Schlange oder keinem frei laufendem Krokodil begegnet. Also alle drei wieder heil in Neuseeland angekommen :)

 

Wie es in Neuseeland dann weiter ging erzähle ich euch in einem neuen Blogeintrag. Mal sehen wann ich den schreiben werde. Aber im Moment ist das Wetter hier echt nicht so gut, von daher habe ich bestimmt mal Zeit die Tage :)

 

Bis also ganz bald…

Eure Alina

Mit dem liebsten Grüßen aus Picton :-*

Neuseelandreisen mit Lari und Nessa - Queenstown, Stewart Island und Wwoofen

Sonntag, 16.02.2014

Kia Ora,

Mittlerweile sind ja wieder ein paar Tage vergangen seit ich
den letzten Eintrag geschrieben und hochgeladen habe. War mir gar nicht so
bewusst.

Die Tage in Auckland haben wir nichts mehr ganz so
spannendes gemacht. Außer dass wir an einem Abend nochmals auf den Mount Eden
gelaufen sind und dort dann den Sonnenuntergang uns angeschaut und Auckland bei
Nacht mit den vielen Lichtern gesehen haben.Auckland bei NachtAuckland bei NachtAuckland bei Nacht

Als ich dann Teresa am Flughafen verabschiedet hat, war ich
für ein paar Stunden erstmal auf mich alleine gestellt. Ich musste vom
Internationalen zum Nationalen Flughafen den Bus nehmen und bin von dort dann
nach Christchurch auf die Südinsel geflogen. Und dort wurde ich dann von Lari
und Vanessa abgeholt. Verabschiedung am Flughafen

Jetzt ist also das erst halbe Jahr schon vorüber. Das ging
echt schnell. Aber es hat sich trotzdem komisch angefühlt nicht mit Teresa nach
Hause zu fliegen, weil es ja eigentlich auch mein ursprünglicher Flug gewesen
wäre. Aber ich kann auf jeden Fall auf super schöne und erlebnisreiche sechs
Monate mit Teresa zurückblicken und wollte im diesen Sinne noch DANKE für
bestimmt eine der schönsten Zeiten in meinem Leben sagen!!! Teresa, du wirst
mir die restliche Zeit fehlen.

Zurück auf der Südinsel kam uns dann die super Idee, dass
wir nicht auf einem Campingplatz übernachten wollen und statt dessen die Nacht
durchfahren. Was wir dann auch erstmal taten. Doch zwischendurch kamen wir an
der „Church of the Good Shepherd“ am Lake Tekapo vorbei. Ich habe von da
schonmal Bilder hochgeladen, aber damals war der Sternenhimmel nicht so schön.
Denn über dieser Kapelle verläuft die Milchstraße entlang und deshalb kann man
da echt hammer Bilder bekommen.Church of the Good Shepherd

Danach fuhren wir dann weiter Richtung Queenstown, denn dort
wollten wir die nächsten Tage verbringen. Da wir allerdings schon um halb sechs
dort angekommen wären, mussten wir doch noch mitten in der Pampa Rast für zwei
Stunden einlegen und die nutzten wir dann zum Schlafen.nach einer Nacht im Auto

In Queenstown hatten wir super schönes Wetter. Eigentlich
drei Tage Sonne pur. Und das nutzten wir auch aus mit entspannen am See, Baden
und bisschen im Park laufen. Außerdem hatten wir dort dann mal die Möglichkeit
noch ein paar Dinge zu erledigen und klären (was halt so alles an
Organisatorischem Zeugs angefallen war). Und wir gingen noch zur „Peter Pans
Travel Company“. Das ist wie eine Reiseplanungsbüro die auf Australien Spezialisiert
sind und dort bekamen wir dann eine extra für uns zusammen geschnittene Reise
für die Ostküste Australiens geplant mit unseren Wünschen drinnen und sämtliche
andere Dinge, die man dort auf jeden Fall gesehen haben muss. So auch sämtliche
Segelturns, Busfahrten, Tagestrips und Hostels. Dann müssen wir uns dort
immerhin schon nicht mehr drum kümmern.QueenstownQueenstownQueenstownQueenstownQueenstown

Wie schon beim letzten Mal Queenstown aßen wir einmal einen
der bekannten Fergburger und wanderten anschließend noch nachts im
Stockfinsteren zu dritt über eine Stunde den Berg  hinauf um Queenstown bei Nacht zu sehen.
Runter durften wir dann aber glücklicherweise kostenlos die Seilbahn nehmen :)Queenstown bei Nacht

Nach Queenstown verbrachten wir drei Tage auf Stewart
Island. Das ist eine Insel südlich der Südinsel die man mit der Fähre (eine
Stunde Fahrt) erreichen kann. Und dort ist eigentlich Natur pur. Es hat
insgesamt nur 22 Kilometer befahrbare Straßen und sonst ist dort tatsächlich
alles Naturbelassen. An einem Tag wanderten wir dort einen der Great Walks Neuseelands,
dass wir auch sagen können, dass wir immerhin einen komplett gewandert sind.
Eigentlich läuft man den in drei Tagen, aber wir mussten ihn wegen des
Zeitmangels an einem Tag laufen (waren 32 Kilometer). Eigentlich hatten wir
laut den vorgegebenen Zeiten 14 Stunden einberechnet, aber wir waren dann doch
zum Glück schon nach 10 Stunden am Ziel. Und das hatte uns auch echt gereicht.Great WalkGreat WalkGreat WalkGreat WalkGreat Walk - geschafft

Den anderen vollen Tag sind wir auf die Ulva Island mit
einem Wassertaxi gebracht worden und dort kann man dann drei Stunden laufen
(war uns auch genug, weil unsere Füße vom Vortag noch schmerzten) und die
Vielzahl an unterschiedlichen Vögeln dort beobachten. Dafür ist die Insel auch
bekannt. Und wir konnten an den drei vorhandenen Stränden entspannen und
schaukeln :). Hat sich auf jeden Fall gelohnt dorthin zu fahren. Haben u.a.
diese Vögel gesehen: Saddleback, Yellowhead, Robin, und noch viele mehr.SaddlebackRobinUlva Island

Und für die Woche danach hatten wir uns zu dritt einen
Wwoofingplatz in Balblutha gesucht. Balclutha liegt ganz im Süden der Südinsel
und ist auch das Ende der Catlins. Und da befinde ich mich jetzt seit sechs
Tagen schon. Wir wohnen in einem seit 15 Jahren leer stehendem Krankenhaus, das
vom jetzigen Besitzer in ein Hostel, Restaurant und Café umgebaut wird. Wir
sind hier insgesamt sechs Wwoofer: zwei Französinnen, ein Belgier und wir drei
Deutsche. Unsere hauptsächliche Aufgabe besteht darin die Decken zu streichen
und wir werden sogar für unsere Arbeit gelohnt.bei der Arbeit!!!

Gestern und heute haben wir sogar zwei freie Tage und wurden
gestern dann auch an ein paar Punkte von den Catlins mitgenommen: einem Tunnel,
Wasserfall und einem Strand, an dem man eigentlich Seelöwen beobachten kann,
aber zu der Zeit in der wir dort waren, gerade keine am Strand lagen. Heute
sind wir eher am Entspannen und lesen und die Sonne genießen. Denn heute ist
der erste sonnige Tag hier in Balclutha.WaterfallsSurat Bay

Wir werden noch bis Mittwoch bei unserem Wwoofingplatz
bleiben und anschließend nach Christchurch fahren. Denn von dort geht am
Donnerstag morgen recht früh unser Flieger nach Melbourne (Australien). Und
dort werden wir drei dann dreieinhalb Wochen sein und hoffentlich ganz viel
erleben. Da freue ich mich schon drauf. Wird bestimmt nochmal ganz anders als Neuseeland.

Und danach kommen wir dann alle drei wieder zusammen zurück,
aber dann trennen sich so nach und nach unsere Wege. Aber das erzähle ich dann
alles wenn es soweit ist.

Wie ich einen neuen Blogeintrag aus Australien hochladen
kann weiß ich nicht genau. Muss mal schauen, wie es dort mit dem Internet so
läuft. Aber falls ich keine Möglichkeit habe, dann bekommt ihr eben danach
einen ganz langen Bericht mit hoffentlich vielen Bildern nachgereicht J



In diesem Sinne:

Ka kite ano und bis bald



Eure

Alina

Fijiiiii - ein Traum wird wahr - Bula!!!!

Samstag, 01.02.2014

Bulaaaaa (Hallo auf Fijianisch – oder wie die Sprache auch
heißt:))

 

Sodelle, ich bin wieder in Neuseeland angefangen und nun ist
leider keine FijiTime mehr :)

Aber es war der totale hammer dort. Wirklich. Ich kann es
jedem nur empfehlen. die Reise geht losVom Flughafen in Nadi wurden wir von soner
Hostelmitarbeiterin abgeholt. Das Hostel in dem wir für die nächsten acht Tage
wohnen liegt nur 30 Minuten zu Fuß von Nadi entfernt und direkt am Meer. Die Zimmer
waren jetzt nicht so der Renner und wir waren ganz froh ein Zweierzimmer
gebucht zu haben. Denn die Hitze dort war abartig. Schon als wir aus dem
Flugzeug ins freie gekommen sind, sind wir wie gegen eine Wand gelaufen: eine
so drückende Hitze und die Luftfeuchtigkeit – höher wie überall wo ich bisher
gewesen bin.

Die Tage, die wir im Hostel verbracht haben waren wir meist am
Strand und haben uns braun prutzeln lassen und alles genossen – den Ausblick,
FijiTime und dass wir dort waren.Strand vor dem HostelStrand am HostelStrand am Hostel

Abends gab es dann immer Kava. Kava AbendIst so ein typisch
Neuseeländisches Getränke. Kein Alkohol oder sonst was, nicht dass ihr das
denkt :). Kava kommt von irgendeiner Pflanze und ist ein Pulver welches mit
Wasser gemischt wird und dann in die Runde ausgegeben. Schmeckt eigentlich
nicht wirklich gut, aber trinken tut mans trotzdem. Schmeckt nach Regen-
Schlammwasser. Die einzige Wirkung was man davon hat ist eine betäubt Stimme.
Aber zum Glück bestehen die Abende nicht nur daraus, Kava zu Trinken, sondern
es gab auch jeden Abend Gitarrenmusik und typische Fijian Songs und allgemein
bekannte Lieder von den Locals gespielt und von allen gesungen.einer der vielen schönen Sonnenuntergängeeiner der vielen schönen Sonnenuntergänge

Die Menschen auf Fiji sind allgemein sehr sehr nett. Jeder ist
hilfsbereit und es ist immer lustig. So hatten wir auch immer sehr schöne
Abende und Tage dort – mit vielen jungen Locals ;)

 

Insgesamt lief es auf zwei Ausflüge hinaus.

Beim einen wurden wir mit dem Boot zum Segelschiff gebracht
und damit fuhren wir dann an vielen kleinen Inseln vorbei (wovon es ja unter
dem Begriff Fiji über 300 gibt) Cook Islandaufm Segelbootund machten einmal Stopp an einem Strand mit
weißem Sand und türkisblauem Wasser und vielen Palmen, wo wir Gelegenheit zum
SchnorchelnSchnorcheln im türkisenem Meer, Schwimmen und Bilder machen hatten. Wirklich ein Traum. Wir haben
es so richtig genossen. a dreamtraumhafttraumhafttraumhaft Im Anschluss gab es dann ein super leckeres BBQ an Bord
mit frischen Salaten und Früchten…. Und dann fuhren wir weiter zu noch einer
Insel und besuchten dort eine Fiji-Village. Dorf der EinheimischenDie Einheimisch leben teilweise
noch nicht Metallhütten, aber die meisten haben eigentlich mehr oder weniger
gute Steinhäuser. Aber im allgemeinen eher ärmlich, aber glücklich. Alle sehr
freundlich und grüßend und die Kinder kamen beim vorbeilaufen immer vors Haus
gerannt um alles mitzuerleben. Dort besuchten wir dann auch eine Schule, zu der
sogar Schlafräume gehören, denn von montags bis freitags werden dort auch
Kinder von anderen Inseln unterrichtetSchule der Einheimischen.                   

Der Tag auf dem Segelboot würde ich auf jeden Fall wieder
wiederholen. Von dem Strand kann man nur träumen und das Essen war
sooooooooooooooooooo lecker und die Village sehr interessant zu sehen.

Unser zweite Ausflug ging an den siebt schönsten Strand der
Welt. Zumindest sagen die das hier. Ich hab mal im Internet Gegoogelt und da
gibt es so viele verschiedene rankings, also keine Ahnung nach welcher die sich
richten. Aber es war auch wirklich der hammer. Natadola Beach. Der liegt auf
der Hauptinsel Fijis und nur 40 Minuten mit dem Auto weg von unserem Hostel.
Der Sand ist weiß und das Wasser wechselt von türkis bis dunkelblau. Aber das
dunkelblaue kommt eigentlich nur von den Korallenriffen direkt am Ufer. Und
wenn wir schonmal dort waren haben wir uns auch gleich mal Schnorchelausrüstung
geliehen und sind am Riff entlang geschnorchelt. Keine 200 Meter entfernt vom
Strand. Eine bunte Unterwasserwelt: bunte Pflanzen, kleine und große Fische in
allen möglichen Farben. Damit habe ich mich echt mehrere Stunden beschäftigt
die Fische und den Riff zu beobachten. Genau so nur noch gewaltiger und
farbenfroher stelle ich mir auch den Great Barrier Reef in Australien vor.Natadola BeachNatadola BeachNatadola BeachNatadola Beach

So, das waren die zwei hammer Ausflüge. Eigentlich wollten
wir noch einen dritten machen, doch zum einen zog uns das Wetter einen Strich
durch die Rechnung mit zwei Tagen Regen und Unwetter, und meine Gesundheit, lag
nämlich zwei Tage krank im Bett (so ein scheiß wenn man schonmal auf den Fijis
ist).

So, das ist so im Großen und Ganzen der Kurzbericht von den
Fijis. Und eins steht fest. Egal was kommt. Irgendwann in meinem Leben werde
ich nochmal auf die Fijis gehen und dann zur Tavenui Island fahren oder
fliegen, denn die Bilder von dort sind nochmal besser wie die, die ich bisher
habe. Und die Tavenui Island soll auch die schönste der über drei Hunter Fiji-inseln
sein.



In diesem Sinne:

 

Fiji – ein Traum wurde wahr!!!



So jetzt zum unspannenderen Teil: ich bin wieder zurück in
Neuseeland, um genauer zu sein in Auckland. Werde hier noch mit Teresa die
letzten Sachen klären bevor sie dann am Dienstag ins Flugzeug zurück nach
Deutschland steigt und ich mich dann wieder mit Lari und Vanessa auf der
Südinsel treffe.


Alina

 

PS: natürlich gibt es noch viel mehr Bilder von den hammer Inseln, denn dies ist nur eine ganz ganz kleine Auswahl. Den Rest könnt ihr dann im Mai sehen (ich glaube das gleiche PS habe ich schon beim letzten Mal drunter geschrieben :) gilt aber natürlich für alle Berichte: kann nicht alle Bilder die ich mache hochladen ;) sind viel zu viele

Trampen, zurück bei Sue, Tongarirocrossing

Sonntag, 19.01.2014

Kia Ora,

von Christchurch sind wir dann am Mittwoch morgen nach
Auckland geflogen. Da unser Flug so früh gegangen ist, wollten wir eigentlich
die Nacht vorher schon im Flughafen schlafen, aber gerade rechtzeitig haben wir
dann noch erfahren, dass der Flughafen nachts geschlossen sein. Also
verbrachten wir die Nacht vor dem Hostel im Auto von Vanessa und Lari. Eine
sehr unbequeme Nacht mit wenig Platz.

Als wir dann nach einem einstündigen Flug in Auckland
angekommen waren liefen wir ein paar hundert Meter vom Flughafen weg um unsere
erste Position zum Trampen einzunehmen. Das war dann mein erstes Mal Trampen
und ich glaube auch mein letztes Mal. Das ist echt nichts für mich.

Zuerst wurden wir von einer Frau mitgenommen die uns zu
einer Highwayauffahrt fuhr und meinte, dass wir dort ganz sicher mitgenommen
werden. Nur leider war das Trampen dort verboten, denn nach 20 Minuten wurden
wir von der Polizei aufgegabelt (zwei Leute hatten bei der Polizei angerufen
und sich Sorgen um uns gemacht :D:D ) Also fuhren wir das nächste Stückchen mit
der Polizei mit, die uns dann auf einem großen Rastparkplatz raus ließen. Von
dort brauchten wir noch drei weitere Mitfahrgelegenheiten bis wir in Taupo
ankamen – zwei Männer und eine total nette und junge Frau.Trampen :D

Sue war dann schon arbeiten bis wir mit einer sechsten
Mitfahrgelegenheit (das war eine Deutsche) an ihr Haus kamen. Aber wir kannten
uns ja aus und fühlten uns gleich wie zu Hause.Sue´s HausSue´s HausSue´s Garten - im Hintergrund die Kirschbäume die wir vor vier Monaten gepflanzt haben

Die zwei darauf folgenden Tage arbeiteten wir dann im
Garten, denn alles sollte schön aussehen, denn Sue will ihr Haus und Garten in
Taupo verkaufen und nach Auckland ziehen, denn dort wohnen ihre zwei Kinder mit
ihren Kindern. Sue wurde am Freitag zum dritten Mal Omi. Weshalb sie auch gleich am Freitag für ein paar Tage nach Auckland fuhr und wir das Haus wieder für uns alleine haben. :)

Und am Samstag machten wir dann die Tageswanderung: Das
Tongarirocrossing. Tongarirocrossing - der StartEine Wanderung durch den Tongariro Nationalpark mit dabei
der Schicksalsberg von „Herr der Ringe“. Die Wanderung war super anstrengend
und wir liefen fast acht Stunden, denn wir stiegen noch 2/3 des
Schicksalsberges hinauf (konnten es nicht ganz machen, weil wir nicht wussten
ob uns die Zeit reicht und wir mussten pünktlich am Ende sein, denn der Bus
wartet nicht).

Der Schicksalsberg (Mt. Ngauruhoe) ist ein Vulkan und das
heißt, du kletterst de ganze Zeit über Vulkangeröll und wenn du einen Schritt
vorwärts machst rutscht du mindestens die hälfte wieder zurück und das bei
einem extrem steilen Anstieg.Tongarirocrossing - SchicksalsbergTongarirocrossing - SchicksalsbergTongarirocrossing - SchicksalsbergTongarirocrossing - Weg auf den SchicksalsbergTongarirocrossing - Weg auf den Schicksalsberg

Der restliche Weg ging immer wieder auf Berge rauf und
runter und auch an einigen Schwefelseen vorbei.Tongarirocrossing - Schwefelseen Also die Wanderung lohnt sich
auf jeden Fall. Sie ist zwar sehr sehr anstrengend, aber der Ausblick und die Natur
die man sehen kann, ist atemberaubend wunderschön.Tongarirocrossing - Wanderung in gefährlicher ZoneTongarirocrossingTongariro Crossing

Nach der Wanderung standen wir dann von der Couch nicht mehr
auf, außer als wir uns zum Schlafen ins Bett legten (mussten nämlich morgens um
4:30 Uhr aufstehen).

Die Wanderung war gestern und heute lassen wir es ganz
entspannt angehen. Herumsitzen, Tagebuch schreiben, Blogeintrag schreiben,
Bilder sortieren, Wäsche waschen,….

Denn morgen gehen wir mit dem Bus (nach dem einen Mal
Trampen haben wir beschlossen zurück doch lieber einen Bus für 30 NZ$ zu buchen)
zurück nach Auckland. Teresa kauft noch für ihren Rückflug in zwei Wochen
Souvenirs und wir schauen uns noch ein bisschen Auckland an (dazu hatten wir ja
an unseren ersten paar Tagen in Neuseeland keine Lust und keine Motivation) und
warten dann auf unseren Fiji-Urlaub.


Bis zum nächsten Mal

Eure Alina

Karamea, Besuch bei Loui

Donnerstag, 16.01.2014

Hallo zusammen,

die letzten Tage seit ich den letzten Eintrag geschrieben
habe waren wir ein paar Kilometer außerhalb von Karamea bei Loui. Wenn ihr
meinen Blog auch immer schön gelesen habt wisst ihr wer das ist. Für alle
anderen hier die Erklärung: Loui hatte uns damals als unser Kühlerschlauch am
Auto Löcher hatte aufgegabelt und bei ihm Wohnen lassen. Und damals hatten wir
ausgemacht, dass wir ihn wieder besuchen kommen würden. Und das haben wir jetzt
die letzten zwölf Tage gemacht.

Wir haben die Zeit dort sehr genossen. Nicht immer so viele
Backpackers wie im Hostel um einen herum, ein schönes sauberes Haus haben,…

Wir haben ganz oft zusammen mit bzw für Loui gekocht, waren mit ihm
auf seinen Feldern wo er Holz gehackt hatKarameaKaramea, durften mit dem Quad wieder am Strand
hin und her fahrenQuad fahren am Strand, sahen schöne SonnenuntergängeSunsetSunsetKaramea: von links: Vanessa, Teresa, Ich, Loui, Larissa, besuchten nochmals die
Höhle, die wir beim letzen Mal gesehen hatten, und schauten uns noch eine ander
Höhle an,Karamea - HöhleKaramea - Höhlebei den Höhlen - Wasser durch Busch verfärbt schauten gemeinsam sämtliche Filmebei Loui zu Hause…..

Und für zwei Tage gönnten wir dem Mann auch seine Ruhe, denn
wir liefen einen Teil des Heaphy Tracks.

Der Heaphy Track ist einer der Great Walks hier in
Neuseeland. Die Great Walks dauern meist mehrere Tage und verlaufen durch die
schönsten Gebiete Neuseelands, in die man mit dem Auto nicht reinkommt. Meist
Naturschutzgebiete und Nationalparks.

Der Heaphy Track startet nur 15 Kilometer entfernt von Louis
Haus und wir hatten beschlosse, dass wir einen Tag zu der ersten Hütte laufen
wollen, dort eine Nacht verbringen und am nächsten Tag wieder zurück. (Der
ganze Track dauert zwischen vier und sechs Tagen und das war uns zu viel.)              

Den Teil des Tracks, den wir liefen verläuft an der Küste
entlang, über mehrere Strände und mehrere Bäche (mal mit und mal ohne Brücke –
dafür dann aber mit Steinen über die wir springen und balancieren konnten) und
soll der schönste Teil des ganzen Walks sein. Und er war auch sehr schön und
auch anstrengend jeden Tag fünf Stunden zu wandern.Heaphy Track

Die Hütte in der wir schliefen war noch ziemlich neu und war
auch echt schön und lag direkt am Meer, in dem wir uns dann auch nach der
Wanderung abkühlen konnten.Heaphy TrackHeaphy Track - endlich am ZielHeaphy Track - eine Hütte für die Nacht

Wir genossen alle die zwei Tage sehr. Beim Wandern hatten
wir viel Spaß, aber die letzte Stunde auf dem Rückweg war dann doch nicht mehr
so schön, denn uns taten die Beine und der Rücken weh und wir waren müde. (Im
unserem Zimmer in der Hütte hatten wir zwei Männer, die die ganze Nacht durch
abwechselnd geschnarcht hatten und wir deshalb alle eine schlechte Nacht hatten
:D)Heaphy Track - völlig am Ende am Ende

So, jetzt sind die Tage bei Loui vorbei. Wir sind gerade
wieder in Christchurch und fliegen in zwei Tagen nach Auckland. Von dort geht
es dann zum Tongarirocrossing. Das ist eine neustündige Wanderung an einem Tag
über den Schicksalsberg. Außerdem werden wir dort noch ein paar Tage bei Sue,
unserer Wwoffingstelle im August/September, verbringen und im Anschluss geht´s
auf die Fijis :D:D:D


Liebe Grüße

Alina

 

PS: Als ich den Blogeintrag vor ein paar Tagen in
Christchurch hochladen wollte, hat natürlich das Internet mal wieder nicht
funktioniert (irgendein Fehler im ganzen Hostel). Also sitze ich jetzt schon in
Taupo, habe super Wetter, aber von hier berichte ich euch in ein paar Tagen.

Lake Tekapo, Christchurch, Arthru´s Pass, Kaikoura, Picton

Mittwoch, 01.01.2014

Kia Ora,

vor einer Woche habe ich mal in den Blog reingeschaut und
habe mit Erschrecken festgestellt, dass ich schon seit zwei Wochen nicht mehr
was gebloggt habe. Und mittlerweile sind es ja schon drei Wochen her. Ohje. Und
das waren drei Wochen voll mit neuen Erfahrungen und hammer Erlebnissen.
Eigentlich hatte ich vor in der letzte Woche alles aufzuschreiben und euch zu
berichten, aber trotz 10 Tagen an einem Ort, habe ich nicht die Zeit gefunden.

Kurz nach der ewigen Wanderung, wie ich ja im letzten
Eintrag berichtet habe, verbrachten wir einige Tage am Lake Tekapo. Der Lake
Tekapo liegt in der Nähe vom Mount Cook und an schönen Tagen kann man von dort
auch den Mount Cook hinter dem Lake sehen – was heißt, dass super schöne Bilder
entstehen. Wir campten dort auf einem Campingplatz und verbrachten gemütliche
Tage mit kleineren Spaziergängen und genossen die Sonne.Lake Tekapo Lake Tekapo Lake Tekapo  Lake Tekapo Lake Tekapo     

Danach ging es dann nach Christchurch zum Auto verkaufen. Am
zweiten Tag auf dem Backpackers Carmarkt kamen dann unsere Käufer. Es handelte
sich um ein älteres Ehepaar aus England, die gerade ihre Tochter in
Christchurch besuchen und ein Auto brauchen um die Südinsel zu bereisen und
welches sie anschließend ihrer Tochter zu Weihnachten schenken könnten. Und da wir
mit unserem Audi A4 ja kein typisches Backpackerauto hatten, hatten wir das
perfekte Auto für die beiden. Und nach einem Mechaniker Check am nächsten Tag
war das Auto weg. Von Christchurch sahen wir sonst nicht allzuviel. Wir
verbrachten einen Nachmittag am Sumner Beach. Dort trafen wir auch den Flo, der
ganz am Anfang unserer Neuseelandzeit mit uns den Norden der Nordinsel bereist
hatte. Falls ihr euch noch erinnert.

Christchurch ist noch immer ziemlich zerstört vom Erdbeben
2010. Aber die Stadt versucht, es wenigstens etwas gemütlich zu machen. Mit
viel Farbe in der Innenstatt oder mit einer Containermall. Einem Shoppingcenter
bzw eine Shoppingstraße, in der alle Geschäfte in Containern untergebracht
sind. Echt süß hergerichtet, aber es gibt trotzdem noch ganz ganz viele Ruinen
und zerstörte Plätze vom Erdbeben.ChristchurchChristchurch

Nach Christchurch ging es an den Arthur´s Pass. Dieses Mal
nur mit einem Auto. Denn unsers gab es ja nicht mehr. Da wir dort zwei Nächte
auf kostenlosen Campingplätzen verbringen wollten, war eigentlich geplant, dass
Teresa und ich im Zelt schlafen. Aber es regnete und da war es unmöglich im 16
Dollar billigen Warehauszelt, welches nicht Wasserdicht ist zu schlafen und
deshalb lagen wir zu viert für zwei Nächte Seite an Seite im Van. Das war mal
kuschelig J
Aber danach waren wir trotzdem froh, dass wir uns wieder aufteilen konnten:
zwei im Van und zwei im Zelt.

Am Arthur´s Pass machten wir ein paar Wanderungen. Eine ging
zu einem 130 Meter hohen Wasserfall und die am nächsten Tag ging zu einer Hütte
auf einem Berg. Und die Wanderung ging durch die Landschaften von Herr der
Ringe. In der Hütte am Ende des Tracks könnte man eigentlich Übernachten, aber
wir liefen nach einer kleinen Pause wieder zurück.Arthur´s PassArthur´s PassArthur´s PassArthur´s PassArthur´s Pass

Als wir dann am nächsten Tag wieder weiter fahren  wollten liefen Lari und ich noch auf dem Weg
eine Stunde durch eine Cave durchs Wasser. Was total cool war, denn wir hatten
nur unsere Taschenlampen und standen immer mindestens bis zu den Oberschenkeln
im Wasser. Und an der tiefsten Stelle sogar über den Bauchnabel. Aber das war
so cool da durch zu laufen. Man sieht nur ein paar Meter weit und rechts und
links ist überall Gestein und nach zwanzig Metern mussten wir immer wieder
einen Wasserfall hoch klettern. Meli, das werde ich auch mit dir machen!!!!
Macht echt Spaß.

Nach dem Arthur´s Pass fuhren wir nach Kaikoura. KaikouraDort
machten wir zwei ganz ganz tolle Sachen:

 

  1. Wir schwammen mit Delfinen. Ganz ganz früh
    morgens ging es mit Schnorchelausrüstung raus aufs offene Meer und wir durften
    immer wieder rein ins Wasser springen. Mit komischen Geräuschen (Versuche die
    Delfingeräsuche nachzuahmen) wurden dann die Duskydelfine herbeigelockt und
    dann konnten wir mit denen in die tiefe Tauchen, im Kreis schwimmen etc. nur
    das Berühren war verboten, da es sich um Delfine in freier Wildbahn handelte.
    Das war so ein geiles Erlebnis und wahrscheinlich auch eines, was ich in meinem
    Leben nur einmal mache.beim Delfinschwimmenbeim Delfinschwimmenbeim Delfinschwimmenbeim Delfinschwimmen

  2. Die zweite Sache war ein Ausflug mit dem Boot
    aufs Meer zum Wale schauen. Zuerst sahen wir aber erstmal Delfine und anschließend
    konnten wir zwei Pottwale beobachten. Der Beste Moment war dann, wenn die ein
    letztes Mal mit der Schwanzflosse auftauchen und man dann sieht, wie die
    Schwanzflosse ins Wasser eintaucht und sooooo schöne Bilder machen kann.Whale WatchingWhale WatchingWhale Watching

Das waren echt sooo schöne Tage in Kaikoura mit Dingen, die
nicht jeder gemacht hat in seinem Leben.

Nach Kaikoura gingen wir eigentlich nur noch nach Picton, wo
wir die ganzen Leute kennen gelernt haben, mit denen wir Weihnachten und
teilweise auch Silvester verbringen würden. Lari und Vanessa kannten die alle
schon von dem Projekt „Conservation of Volunteers“. Aber es stellte sich als
insgesamt total lustige Gruppe heraus und wir hatten ganz viele schöne Tage
zusammen.

An Heilig Abend machten wir leckere Salate und ein leckeres
BBQ. Eigentlich wollten wir das am Strand machen, aber das Wetter war zu
schlecht und deshalb mussten wir unsere Pläne umwerfen und alles im Hostel
machen. Anschließend sangen wir Weihnachtslieder zusammen und verteilten die
vorhandenen Geschenke. Und Lari und ich durften das Paket von zu Hause
aufmachen und alle waren neidisch auf uns wegen der Weihnachtsbredlen. Aber wir
waren ja sozial und teilten. Um Mitternacht gingen dann noch ein paar mit in
die Mitternachtskirche und danach ab ins Bett.Vorbereitung WeihnachtsessenWeihnachtsessenWeihnachtsbaum im HostelWeihnachtsgruppeBescherungPaket von zu HauseTeil der Weihnachtsgruppe

Den ersten Weihnachtsfeiertag verbrachten wir in der Sonne
am Strand mit Baden im Meer.    erster WeihnachtsfeiertagSeltsam für Weihnachten. Aber so richtiges
Weihnachten war es nicht ganz für mich. Deshalb freue ich mich umso mehr auf
Weihnachten 2014 in Deutschland und die ganze Vorbereitungszeit mit Advent und
Weihnachtsmarkt.

Zwischen Weihnachten und Neujahr besuchten wir unsere alten
Wwoofingstellen, liefen sämtliche Wanderwege in Picton ab, chillten im Hostel
und schlenderten durch die Lädchen. Also hatte ich immer etwas zu tun und kam
nie wirklich zum Blogschreiben. Aber jetzt ist es ja soweit.Picton - WanderungPictonPicton

Gestern verbrachten wir Silvester am Hafen. Bis um
Mitternacht spielte eine Band und dann gab es ein Feuerwerk vom Staat. (Hier
ist es verboten Privat Raketen abzuschießen.) Und ab ein Uhr war dann tote Hose
hier und nachdem wir noch ein Weilchen am Hafen saßen und den Start ins neue
Jahr genossen gingen wir zurück ins Hostel und schauten uns noch einen Film an.
Denn an Neujahr um zwei ins Bett zu gehen hatten wir keine Lust.

So und jetzt sitzen wir gerade im Zimmer, die restlichen
sieben zurückgebliebenen von anfänglichen 13 Leuten an Weihnachten, und
genießen den letzten Abend zusammen. Gleich werde ich noch nach draußen an den
Hafen laufen um mit zu Hause zu Skyen.

Sodelle, das ist die Kurzfassung der letzten Zeit.

Die nächsten Tage werden wir in Karamea verbringen. Wo ich
so gut wie kein Netz haben werde. Aber danach gibt es bestimmt wieder total
viel zu berichten.


Ein gutes Neues Jahr euch allen. Ich hoffe ihr seid alle gut
reingerutscht.

Alina

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